
Der „Alte Leipziger Bahnhof“ (ALB) ist nicht nur der älteste Bahnhof Dresdens sondern auch einer der ältesten Bahnhöfe Deutschlands, 1838 als Endstück der ältesten deutschen Ferneisenbahnstrecke zwischen Leipzig und Dresden erbaut. Er ist ein wichtiger Ort deutscher Eisenbahn- und sächsischer Industriegeschichte. Ab 1942 war der ALB aber auch Deportationsort von mehr als 500 Jüdinnen und Juden aus Dresden und Ostsachsen und zugleich ein wichtiger Verkehrsknoten für die Vernichtungsökonomie des Nationalsozialismus.
Um die Geschichte und Bedeutung des Ortes breiter bekannt zu machen veranstaltet der Förderkreis „Förderkreis Gedenk– Begegnungs- und Lernort Alter Leipziger Bahnhof“ seit 2023 in Kooperation mit der Blauen Fabrik die Reihe „Erinnern Bilden Begegnen am Alten Leipziger Bahnhof“. Im Rahmen der Reihe finden Diskussionsabende, Filmvorführungen und Konzerte statt, welche die historische Dimensionen aber auch zeitgenössischen jüdisches Leben einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln suchen.
Die Reihe wird vom Stadtbezirk Dresden Neustadt gefördert.
