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SUMMARY:PORTRAITS Satellitenausstellung: "Filips Smits: Let´s Get Sun-Kissed"
DESCRIPTION:PORTRAITS Hellerau International Photography Award 2025 – Satellitenausstellung \nFilips Smits: »Let’s Get Sun-Kissed« \n\n\nVernissage \n5. September 2025\, 19.30 Uhr \nDie Ausstellung kann Mittwoch und Donnerstag 16 bis 19 Uhr angeschaut werden. \nhttps://www.portraits-hellerau.com/ausstellungen/satelliten/
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SUMMARY:Podiumsdiskussion "Gedenkort und Begegnungszentrum Alter Leipziger Bahnhof"
DESCRIPTION:Öffentlicher Abend mit Diskussion zum Entwicklungsstand am Gedenkort und Begegnungszentrum Alter Leipziger Bahnhof \n\nDer Alte Leipziger Bahnhof ist ein zentraler Ort der Dresdner NS-Geschichte: Von hier aus wurden Jüdinnen und Juden\, Sinti und Roma aber auch andere Verfolgte des NS-Regimes aus Sachsen deportiert. Seit Jahren wird über die Entwicklung des Areals zu einem Gedenk-\, Bildungs- und Begegnungsort diskutiert – doch der Grundstückserwerb stagniert\, die Umsetzung kommt kaum voran.\nDer Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof e.V. stellt daher am 11. September 2025 ein aktualisiertes Konzept für eine Gedenk- und Begegnungsstätte vor und lädt im Anschluss zum Podiumsgespräch ein. Gemeinsam mit Vertreterinnen aus Politik und Stadtgesellschaft wollen wir diskutieren\, wie die Planungen endlich Fahrt aufnehmen können. \nHintergrund\nUnter dem Motto „Erinnern.Gemeinsam.Gestalten“ bündelt und präzisiert der Gedenkort ALB e.V. Ideen städtischer Akteurinnen aus dem 2022 initiierten Begleitprozess.\nNäheres dazu finden Sie unter: https://alter-leipziger-bahnhof.net/chronologie-der-diskussionen/.\nDie Landeshauptstadt Dresden beschloss daraufhin 2023\, den Alten Leipziger Bahnhof zu einem Gedenk-\, Bildungs- und kulturellen Vermittlungsort zu entwickeln.\nAls Ort des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus soll er ein Zentrum zur Dokumentation\, Erforschung und Vermittlung des Nationalsozialismus in Dresden sein und eine Möglichkeit des Erinnerns und Trauerns bieten.\nAls Begegnungsstätte soll er die Gelegenheit geben\, aktuelles jüdisches Leben und jüdische Kulturen sowie Gegenwartskulturen ehemaliger Verfolgtengruppen sichtbar zu machen und in Austausch zu bringen. \nPodiumsgäste\nRenate Aris\, Holocaust-Überlebende und Mitglied des Förderkreises ALB\nAndré Lang und Steffen Heidrich\, Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof e.V.\nAnnekatrin Klepsch\, Bürgermeisterin für Kultur\, Wissenschaft und Tourismus\nChristian Demuth \, Stadtbezirksbeirat Dresden – Neustadt\nKatrin Tauber\, Amtsleiterin\, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung der LH Dresden \nProgramm\n18:00 Uhr – Begrüßung\n18:10 Uhr – Vorstellung des aktuellen Konzeptes und Projektplans (Gedenkort ALB e.V.)\n18:30 Uhr – Podiumsgespräch\n19:30 Uhr – Offener Austausch \n\nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Erinnern Bilden Begegnen am Alten Leipziger Bahnhof“ statt\, wird vom „Förderkreis Gedenk- Bildungs- und Begegnungsort Alter Leipzig Bahnhof“ in Kooperation mit der Blauen Fabrik organisiert und vom Stadtbezirk Neustadt gefördert. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Ein Abend über Irena Rüther-Rabinowicz
DESCRIPTION:Irena Rüther-Rabinowicz\nEine audiovisueller Annäherung an das Leben und Werk einer Dresdner Malerin \nZu diesem Projekt wurden wir durch die Ausstellung „Jahrhundertzeugin.  Irena Rüther-Rabinowicz – Auf den Spuren einer jüdischen Künstlerin“\, die im April bis August 2024 in der Städtischen Galerie Dresden gezeigt wurde\, angeregt. \nIrena Rüther-Rabinowicz war eine jüdische Künstlerin und gehörte zu den drei ersten Frauen\, die 1919 an der Kunstakademie Dresden immatrikuliert wurde\, wo sie zur gleichen Zeit wie Otto Dix studierte. Später wurde sie freischaffende Künstlerin. 1934 wurden sie und ihr Mann Hubert Rüther mit einem Ausstellungsverbot belegt. Da Hubert Rüther dem Druck der Nazis zur Beendigung ihrer Mischehe nicht nachgab\, wurde sie nicht deportiert\, jedoch nach der Pogromnacht 1938 für einige Wochen inhaftiert. Ab April 1943 wurde Irena Rüther-Rabinowicz zur Zwangsarbeit in einer Kartonfabrik verpflichtet. Am 16. Februar 1945 sollten die letzten in Dresden noch lebenden Jüdinnen und Juden in das KZ Theresienstadt deportiert werden. Der alliierte Luftangriff vom 13. Februar verhinderte die geplante Deportation. Nach dem verheerenden Krieg nahm sie als Künstlerin wieder am kulturellen Leben der Stadt Dresden teil und trat besonders als Porträtistin in Erscheinung. Irena Rüther-Rabinowicz starb 1979 in Dresden und wurde auf dem Friedhof in Loschwitz beerdigt. \nIm Sandstein Verlag liegt eine von der Städtischen Galerie Dresden herausgegebene Monographie vor. \nBeteiligte Künstler\nAnna Quitzke: voice performance\nGünter Heinz: music performance\nJo Siamon Salich: interactive visuals\nAndre Bartetzki: sounds\nmusic composition:  Andre Bartetzki und Günter Heinz \nWir bedanken uns für die Unterstützung und Anregungen durch Städtische Galerie Dresden\, Dr.Johannes Schmidt\, Richard Stratenschulte\, Matthias Müller\, Prof.Dr. Schröder\, Ingo Bobe\, Lucia Maria Kunz und allen weiteren Beteiligten. \nDer Eintritt ist frei. \nÜber die beteiligten Künstler \nAnna Quitzke wurde 2002 in Dresden geboren. Hier studierte sie nach der Schule zwei Jahre Instrumental- und Gesangpädagogik mit dem Hauptfach Violine an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Im Jahr 2022 kam sie durch die Inszenierung „Wie es euch gefällt“ unter der Regie von Phillipp Lux der Bürger:Bühne Dresden zum Theater und hat seitdem an verschiedenen Stücken des Studierendentheaters „Die Bühne“ mitgewirkt. Mit der von ihr und zwei Freund*innen entwickelten Performance „SCHLAG ZEILEN“  war sie dieses Jahr beim Theatertreffen der Jugend in Berlin zu sehen. Ihre Zukunft will Anna weiterhin den darstellenden Künsten widmen und sowohl politische\, als auch phantasievolle Themen auf der Bühne verhandeln. \nJo Siamon Salich hat 1979 bis 1983 an der HfbK Dresden studiert (Diplom Maler und Grafiker) und seit 1984 war in vielen Ausstellungen in der DDR\, der BRD und im Ausland beteiligt. 2001 gründete er das blueLAB und widmete sich vermehrt elektronischer Kunst\, insbesondere im Rahmen der CYNET-Art\, der Transmedia Akademie Hellerau. Er ist aber weiterhin auch als Grafiker aktiv. \nGünter Heinz\, geboren in Zeitz\, studierte in Halle Mathematik (1983 Promotion) und in Dresden und Berlin Musik. Seit 1987 freiberuflicher Musiker. Ist v.a. im Bereich freier Improvisation tätig. Gründer und künstlerischer Leiter des „Festivals Frei Improvisierter Musik“. Zahlreiche Konzerte in Europa\, seine Werke wurden auch in New York\, Moskau und Barcelona aufgeführt. Lehraufträge in Malta und Sardinien. \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Erinnern Bilden Begegnen am Alten Leipziger Bahnhof“ statt\, wird vom „Förderkreis Gedenk- Bildungs- und Begegnungsort Alter Leipzig Bahnhof“ in Kooperation mit der Blauen Fabrik organisiert und vom Stadtbezirk Neustadt gefördert.
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SUMMARY:Konzert: "Ferdinand Büchner Quartett"
DESCRIPTION:Das JAZZKOLLEKTIV DRESDEN präsentiert: \nFerdinand Büchner Quartett \nFerdinand Büchner ist ein junger deutscher Jazzsänger und Pianist. Seine Stimme verschreibt sich einem lyrischen\, fragilen Sound und einer stilistischen Offenheit und Neugier. Während seines Musikstudiums in Dresden formierte sich Ferdinands Quartett\, das sich v.a. seinen Eigenkompositionen und Vertonungen deutscher Lyrik widmet. Doch auch Bearbeitungen von Jazzstandards und anderen Songs finden Eingang ins Repertoire des Quartetts. Die vier Musiker erschaffen eine ungeheure Dynamik\, in der sich intime und raue Klänge abwechseln und die das Publikum tiefgreifend bewegt. \nFerdinand Büchner – Gesang und Klavier\nHannes Kempa – Tenorsaxophon\nIvan Scholz – Kontrabass\nPablo Santamaria Navarro – Schlagzeug \nDas Album „Nacht“ vermischt Eigenkompositionen mit Bearbeitungen\, Lyrikvertonungen mit Instrumentalem\, Komposition mit Improvisation. Nahezu alle Stücke der CD verbindet jedoch ein thematischer Bezug zur Nacht. Es ist ein Album über Licht und Dunkel\, über Ruhe und Sturm\, über das Leben und den Tod. Viel Freude beim Versinken in der Musik und beim Träumen! \nhttps://youtu.be/Jo9vgDSfcc8
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SUMMARY:Konzert mit der Bigband des Benno-Gymnasiums
DESCRIPTION:  \nDas Konzert findet im Rahmen des Projekts „Big Band Workshops“ zur musikalischen Nachwuchsförderung statt. \n 
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SUMMARY:Tanztheater: Wenn unser Körper im Wartezimmer schreit
DESCRIPTION:Wenn unser Körper im Wartezimmer schreit\n\nAusgehend vom Setting eines Wartezimmers zeigen die Protagonistinnen* Geschichten über Körpererfahrung\, Selbstbestimmung und Grenzen.  Wünsche und Frustrationen finden Form und Stimme und verbinden Frauen* in einem bewegenden Stück\, das ein anderes Licht auf intime Fragen wirft.\n \nVon und mit Julia Pupke\, Pauline Fritsch und Una Shamaa.\n\nDas Projekt wurde durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden gefördert.\n\nIn Kooperation mit Medea e.V.\n\nEintritt: 5-15 € nach eigenem Ermessen
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SUMMARY:Gast-Ausstellung: HeART of Gaza
DESCRIPTION:Gast-Ausstellung „HeART of Gaza“ – Kunstwerke von Kindern aus Gaza\, Palästina \nDie Wanderausstellung „HeART of Gaza“ zeigt Zeichnungen von Kindern im Alter zwischen 3 bis 17Jahren\, die in Gaza leb(t)en. Jedes der Kunstwerke wird durch persönliche Statements des jeweiligen Kindes begleitet und gibt tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der Kinder und das tägliche Leben in Gaza während der laufenden israelischen Militäroperation\, die von der Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrates mittlerweile als Völkermord eingestuft wird. \n„Wir glauben\, dass Kunst mehr ist als nur Zeichnen – sie ist ein Fenster zum Leben\, eine Möglichkeit für ein Kind zu sagen: „Ich existiere“ und trotz allem\, was sie umgibt\, zu träumen“\, so das HeART of Gaza-Team.\nZur Ausstellung wird es ein vielfältiges\, thematisch passendes Begleitprogramm aus kulturellen\, wie auch informativen Aktivitäten\, Vorträgen und Filmvorführungen für Kinder\, sowie Erwachsene geben.\nWährend des gesamten Ausstellungszeitraums werden Spenden zur Unterstützung der Familien der Kinder des Projekts „HeART of Gaza“ gesammelt. \nZur Geschichte von „HeART of Gaza“ \nSeit Oktober 2023 wurden nach offiziellen Angaben mehr als 65.000 Menschen von Israels Armee in Gaza getötet\, mehr als 20.000 davon sind Kinder\, wobei internationale Expertinnen von einer weit höheren Opferzahl ausgehen. Kinder trifft es am schwersten. Sie sind umgeben von Angst\, Schmerz\, Verlust und Tod in unvorstellbarem Maß. Gaza hat zudem die höchste Zahl an amputierten Kindern weltweit.\nMohammed Timraz startete bereits zu Beginn des Völkermordes das Kunstprojekt “We are not alone” in Deir al-Balah im Gazastreifen. Kindern wurde es ermöglicht\, durch das Malen das Erlebte zu verarbeiten und sich auszudrücken. Über Soziale Medien lernte Mohammed die irische Aktivistin Feile Butler kennen und die Idee zur Wanderausstellung „HeART of Gaza“ entstand.\nHeute ist daraus ein umfassendes Projekt mit 17 Standorten geworden\, das sich über den gesamten Gazastreifen erstreckt – von Nord nach Süd und von Ost nach West. Aufgrund der laufenden ethnischen Säuberung Gazas durch die israelische Armee\, mussten einige Standorte jedoch wieder schließen.\nDie Ausstellung wurde 2024 zum ersten Mal in Irland gezeigt. Mittlerweile konnte „HeART of Gaza“ tausende Menschen in Irland\, Luxemburg\, Italien\, Spanien\, Großbritannien\, den Philippinen\, den Niederlanden\, Frankreich\, Deutschland und den USA erreichen. \nBericht des MDR über die Ausstellung im Sachsenspiegel vom 09.10.2025 \nÖffnungszeiten der Ausstellung \nMontag\, 29.09. 16-18 Uhr\nDienstag\, 30.09 16-20 Uhr\nSonntag 05.10. 13 – 20Uhr\nMontag 06.10. – Donnerstag 09.10.\, 16 – 20Uhr\nMontag 13.10. – Donnerstag 16.10.\, 16 – 20Uhr\nSonntag 19.10. 11 – 20Uhr\nMontag 20.10. & Dienstag 21.10. 16 – 20Uhr\nMontag 27.10. & Dienstag 28.10. 16 – 20Uhr\nDonnerstag 30.10. 16 – 21Uhr\nSonntag 02.11.\, 11 – 21Uhr \nBegleitprogramm zur Ausstellung \n29.09. 18 Uhr „Life of Palestinian Children under Occupation“\nwith Ayed Abu Eqtaish\, Accountability Program Director of „Defense for Children International –Palestine (DCIP)“ – Zutritt nur mit vorheriger Anmeldung über heart-of-gaza-dresden@proton.de \nThe most basic right of every child is the right to live. In Palestine\, this right is constantly under threat. Childhood becomes not a season of growth\, but a mirror of military rule. It is not simply marked by school\, play\, and growth\, but by checkpoints\, military raids\, and the\nfear of imprisonment. How does everyday life change when children are treated not merely as collateral victims of conflict\, but often as\npolitical targets — a threat to be dealt with? Founded in 1991\, DCIP documents and exposes grave violations against children\, provides urgent legal aid\, and advocates internationally to demand accountability and justice. We invite you to an evening with Ayed Abu Eqtaish\, Accountability Program Director of Defense for Children International – Palestine\, who will speak about what it means to grow up under military occupation and why Palestinian children remain at the heart of political struggle. The evening will include a presentation\, Q&A\, and open discussion. Your presence will help bring visibility to the urgent situation faced by Palestinian children\, and open space for collective reflection and dialogue. \n05.10. 13 Uhr Buchvorstellung & Gespräch mit Prof. Doris Bühler-Niederberger\nJunge Menschen palästinensischer Herkunft\, die in Palästina und Israel leben oder deren Eltern und Großeltern dort gelebt haben\, haben Diskriminierung und Gewalt in vielen Varianten erfahren: von rassistischer Ausgrenzung und Benachteiligung\, Flucht und Vertreibung\, Aufwachsen in Flüchtlingslagern\, militärischer Unterdrückung bis hin zur physischen Vernichtung. Das Buch Palästinensische Kindheit und Jugend Aufwachsen in Konstellationen von Ausgrenzung und Gewalt macht die erlebte Geschichte dieser jungen Menschen sichtbar und zeigt\, wie sie sich wehren und zu befreien versuchen. Es greift auf Studien israelischer und palästinensischer Historiker und Historikerinnen\, Menschenrechtsaktivisten und -aktivistinnen zurück und rekonstruiert anhand lebensgeschichtlicher Interviews Kindheits- und Jugenderinnerungen. Das Buch zeigt\, wie eine kritische und engagierte Kindheits- und Jugendforschung zum besseren Verständnis einer hierzulande wenig bekannten Kindheit und Jugend beitragen kann. Damit verbindet sich die Hoffnung\, zur Konfliktlösung\, zu Gerechtigkeit und einem friedlichen Zusammenleben in der Region beizutragen und eine Debatte dazu zu eröffnen. \nZur Autorin\nDoris Bühler-Niederberger ist Professorin Emerita für Soziologie der Universität Wuppertal und ehemalige Präsidentin der Forschungskommission „Soziologie der Kindheit“ der Internationalen Gesellschaft für Soziologie (ISA). Zudem ist sie langjährige Sprecherin der Sektion „Soziologie der Kindheit“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. \n14.10. 18:00 Uhr „Erlebnisse aus Gaza – zwischen Grausamkeit und Hunger“ mit Dr. Fadi Schukfeh\nVortrag & Gespräch (via Stream)  mit Dr. Fadi Schukfeh\, Urologe aus Bremen\, war bereits zweimal im Gazastreifen im Einsatz. In seinem Vortrag berichtet er über seine persönlichen Eindrücke\, die medizinische Lage vor Ort sowie die schwierigen Lebensbedingungen der Bevölkerung. \n15.10. 19:00 Uhr Filmvorführung „Where should the birds fly“ (AR mit EN Subtitel)\nZutritt nur mit vorheriger Anmeldung über heart-of-gaza-dresden@proton.de\nDocumentary 2013 | Palestine | Director: Fida Qishta | 58 minutes\nMade by Palestinians living the reality it is the story of Israels 39-years long siege of Gaza and its 2008-2009 attack\, told through the eyes of two young women\, Mona Samouni\, 10 years old then and the filmmaker\, Fida Qishta.\nTrailer: http://www.youtube.com/watch?v=iYElWGKHYgY \n16.10. 18 Uhr Diskussion „Geschichte der Kolonisierung der palästinensischen Küche“\nund Vortrag „Mechanismen der Hungerblockade“ \n19. Okt 17 Uhr Diskussion „Palästinenser*in sein in Palästina und in der Diaspora“\nEs leben weltweit 15\,2 Millionen Palästinenser*innen (Stand 2025)\, davon 7\,9 Millionen in der Diaspora\, viele davon in Folge von Vertreibung („Nakba“) 1948 bei der Gründung des Staates Israel. Was bedeutet es Palästinenser*in zu sein? Was prägt die Kindheit und das Leben in der Westbank\, was in der Diaspora in Jordanien\, Syrien oder Deutschland? Wie begegnen Palästinenser*innen den vielfältigen Vorurteilen\, der Ausgrenzung und Traumata? Zwei Palästinenser*innen erzählen ihre persönliche Familiengeschichte\, geben Einblicke in ihre Erfahrungen und wie sie ihre Identität sehen.\nIm Anschluss wird eine Kurzdokumentation (25min\, EN mit DE Subtiteln) zur Situation in Gaza gezeigt. \n30. Okt 19:00 Uhr Poesie-Abend (mehrsprachig auf deutsch\, englisch und arabisch)\n„Von und nach Palästina“ – Eine gemeinsame Lesung. Poesie ist nicht neutral. Sie widersetzt sich dem Schweigen. Sie erinnert\, sie benennt\, sie besteht auf Leben. Ein Abend der Stimmen in Englisch\, Arabisch und Deutsch – Worte als Brücken\, als Zeugnis\, als Widerstand. Von und nach Palästina. \n02. Nov 11:00-20 Uhr Finissage\nAm letzten Tag der Ausstellung gibt es nochmals eine Vielzahl an Aktivitäten und informativen Vorträgen für Kinder und Erwachsene. Zudem werden an diesem Tag noch einmal Spenden für die jungen Künstler*innen der Ausstellung gesammelt\, dafür stehen auch die Bilder zum Verkauf.\n11 – 14 Uhr Mitmachaktivitäten für Kinder\, Details folgen\n14:30 Uhr Vortrag & Diskussion „Palästinenser*in sein in Palästina und der Diaspora“\n15:30 Mahnwache für die getöteten Journalist*innen in Gaza anlässlich des Internationalen Tages zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen journalistisch tätige Personen (A/RES/68/163)\n17 Uhr Vortrag „Die Situation von Kindern in Gaza“. Anne Bibas von der UNICEF-Arbeitsgruppe Dresden berichtet über die akute\nNotlage\, in der sich die Kinder in Gaza aktuell befinden und informiert über die Hilfe\, die durch Hilfsorganisationen wie UNICEF vor Ort geleistet wird.\n18:30 Uhr Konzert \nAnfragen / Kontaktinfos\nDie Blaue Fabrik stellt nur die Räume und ist für den Inhalt der Ausstellung und der Begleitveranstaltungen nicht verantwortlich.\nDie Ausstellung wird in Dresden von einer Gruppe engagierter Bürgerinnen organisiert und betreut. Anfragen gehen daher bitte direkt an:\nheart-of-gaza-dresden@proton.me \nGrundsätzliches\nWieso geben wir dieser Ausstellung in der Blauen Fabrik Raum?\nWeil wir im Rahmen vieler Veranstaltungen seit Jahren auf den Alten Leipziger Bahnhof als Ort der Deportation\, von dem ab 1942 jüdische Bürger (und auch andere Menschen) aus Dresden in die Konzentrationslager verbracht wurden\, hinweisen und wir der Meinung sind\, dass der Blick auf die Vergangenheit nicht den Blick in die Gegenwart verstellen sollte.\nEs darf nicht sein\, dass Jahrzehnte nach den NS-Verbrechen dafür weiterhin neue Mahnmale und Denkmale eingeweiht werden aber gleichzeitig heutige Verbrechen ignoriert werden. Ist das Leid der jetzt Lebenden weniger bedeutend\, als das Leid früherer Generationen? Ist das Leben von Zivilisten\, die von Sniper-Schützen der israelischen Armee erschossen werden oder von in der Westbank von radikalen Siedlern gelynchten Palästinensern weniger wert als jüdische Leben\, die von der Hamas oder  Selbstmord-Attentätern genommen werden? Ab wann ist die Grenze von in Kriegen unvermeidlichen sog. „Kollateralschaden“ zu gezielter Kollektiv-Bestrafung\, zum Massenmord überschritten?\nDas sind Fragen\, die gerade im endlosen Kreislauf der Gewalt im Nahen Osten\, der durch rechtsextreme Minister in der israelische Regierung zusätzlich an Fahrt gewann\, nicht immer leicht zu beantworten sind\, die aber immer wieder gestellt werden müssen.\nWer in der Thematisierung des Leidens der Palästinenser eine Art von unterschwelligem „Antisemitismus“ zu erkennen meint oder wer mehr Angst vor Instrumentalisierung dieses Leidens durch politische Gruppen als Mitleid für die Opfer und Empörung gegenüber den Tätern hat\, sollte seinen moralischen Kompass hinterfragen. \nVielleicht sollten wir uns alle daran erinnern\, dass \n„Die Lehre aus Auschwitz darf nicht sein\, dass so etwas JUDEN nie wieder angetan werden darf\, sondern dass so etwas MENSCHEN nie wieder angetan werden darf.“ \nAll dies ist jedoch zweitranging\, wenn man die Perspektive der Opfer einnimmt – Kinder sind IMMER unschuldig.\nDie Ausstellung „HeART of Gaza“ zeigt die Perspektive dieser Opfer des Krieges: auf den ersten Blick bunte Bilder von Kindern\, auf den zweiten Blick ist jedes Bild eine in Blut geschriebene Geschichte. \nSelbstverständlich gilt auch hier: jeder Mensch\, der Opfer von Gewalt ist oder Familienangehörige und Freunde hat\, die Opfer von Gewalt wurden\, hat das Recht auf Trauer\, auf Wut und nach Bestrafung der Täter\, ebenso auf Veröffentlichung seiner Perspektive. Niemand hat jedoch das Recht aufgrund erlittener Schmerzen oder Traumata auf gruppenbezogene Rache. Sippenhaft für Niemanden. In Deutschland lebende Juden sind für die Handlungen der israelischen Streitkräfte nicht verantwortlich. Kritik an der Politik Israels und seiner Regierung ist genauso wenig „antisemitisch“\, wie Kritik an Trump und der US-amerikanischen Regierung „anti-amerikanisch“ ist.\nDas Existenz-Recht des Staates Israel in Frage zu stellen\, ist genauso zu verurteilen\, wie die Agenda der israelischen Rechten zur Errichtung von Groß-Israel und Vertreibung der Palästinenser. \n  \n  \n 
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