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sumi-e sound painting

painting: Haruka Sasaki, music: Günter Heinz & Haruhiko Okabe

In diesem Projekt treffen zwei sehr unterschiedliche kulturelle Welten aufeinander: die beiden Musiker Günter Heinz, fest verbunden mit der europäischen Kunsttradition, aktiv in allen Bereichen zeitgenössischer Musik, bekannt als Jazzer und als Komponist elektronischer Musik,

Haruhiko Okabe, der die japanische Hichiriki in Klöstern bei den Mönchen erlernte und mit dem Saxophon den Kontakt zum Jazz fand, begegneten sich erstmals vor etwa zehn Jahren.

Sie erschaffen eine Musik „zwischen den Welten“, die doch deren Originalität erhält, sie aber jeweils im anderen Licht bewegt.

Haruka Sasaki, die seit einigen Jahren in Berlin lebt und wirkt, zeichnet die Klangspuren nach und zieht damit die Musiker und Zuschauer/- hörer in ihren Bann. Es entstehen zarte, kalligraphische Bilder voller klanglicher Struktur, und eine Musik, die diese Bilder erfühlt.

sumi heißt übersetzt schwarze Tusche, und e bedeutet sowohl Weg als auch Malerei. Diese Tuschmalerei im freien Stil besteht meist aus kraftvollen, jagenden, schnell hingeworfenen Strichen. In ihr drückt sich der Zen-Glaube aus, dass Erleuchtung mit der Geschwindigkeit eines Blitzes kommen kann.

Eintritt frei, Spende erbeten.