Startseite/Veranstaltungen/Gedenkort für die Deportationen am ALB – Eröffnung
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Seitdem klar ist, dass die Sachsen-Energie das „Globus-Areal“ kaufen möchte und der Planungsprozess zum Gesamtareal zwischen Eisenbahn- Leipziger- Erfurter und Hansastraße langsam Fahrt aufnimmt, wird die Frage nach Sanierung und zukünftiger Nutzung des Bahnhofes und umliegender Flächen dringlicher.
Neben dem Aspekt der Eisenbahngeschichte [1] ist der ALB auch der Ort gewesen, von dem in der NS-Zeit Deportationen jüdischer Bürger aus Dresden und dem Umland statt fanden. Die Installation des „Institutes für räumliche Resilienz“ [2] soll darauf aufmerksam machen, ebenso die Installation von David Adam „Wann Wieviele Wohin“ [3].
Es gibt daher auch die Idee, dass hier ein „Gedenkort an die Opfer der Deportationen“ entsteht. In welcher Form ist noch unklar. Mehrere Veranstaltungen auf der Fläche sollen den Ort und den laufenden Diskurs in die breitere Öffentlichkeit tragen.
Die erste findet am 30. Juni um 19:30 Uhr direkt vorm ALB statt, bei Schlechtwetter in der Blauen Fabrik. Veranstalter ist die LH Dresden.
Es gibt eine Podiumsdiskussion und im Anschluss spielt die Band YOUKALI [4] u.a. Musik zu Texten der jüdischen Dichterin Mascha Kaléko [5].
[1] ältester Dresdner Bahnhof und einer der weltweit ältesten Fernbahnhöfe überhaupt und einer der ganz wenigen mit Baustrukturen aus der Frühzeit der Eisenbahnzeit.

Die Blaue Fabrik unterstützt die Veranstaltung organisatorisch.

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