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Andreas „Scotty“ Böttcher (p) kämpft mit Günter Heinz (pos) gegen die Tücken der Harmonie.

Günter Heinz fand Anfang der 90er, nach Jahren in Berlin und in der Schweiz, seine musikalische Heimat in Dresden. Bald wurde er neben der Tänzerin und Professorin Hanne Wandtke und dem Saxophonisten Hartmut Dorschner einer der Gründer der Blauen Fabrik. In diesem Umfeld traf er auch bald den Pianisten und Organisten Andreas “Scotty“ Böttcher. Doch es blieb nicht bei verbalen Begegnungen, die gegenseitige Sympathie sollte bald in eine langjährige und intensive musikalische Zusammenarbeit münden.

Am 30. Mai 1997 trafen sie sich zu einer Session im Studio der Dresdner Musikhochschule, wo kurzzeitig eine Hammond C3 zur Verfügung stand. Unter der Tonregie von Dirk Homann entstanden beeindruckende Aufnahmen, die kurz danach als “Ghost Busters“CD beim Münchner Label “Organic Music“ erschienen. Danach gaben sie zahlreiche Konzerte in Clubs, auch in Kirchen (mit Orgel). Am 16. Dezember 1997 gab dieses Duo ein Konzert in der früheren »Tonne« am Waldschlösschen – die DNN druckte damals folgenden Ankündigungsartikel von Mathias Bäumel (Ausschnitt):

“Einfach verblüffend: Diese Art improvisierter Dialoge war bisher eigentlich noch nirgends zu hören. Schmatzende, gurgelnde, wuchtige, manchmal perkussive Hammondorgel, dazu flächige, sound-orientierte, aus harmonischen Räumen immer wieder ausbrechende Posaune. Daß mit Scotty Böttcher und Günter Heinz zwei Jazzmusiker nun gemeinsam improvisieren, deren Zusammenspiel bisher – geht man von landläufigem Schubladendenken aus – nicht vorstellbar war, läßt aufhorchen…“

Das war vor mehr als fünfzehn Jahren! Vieles hat sich seither für beide entwickelt – in welche Richtungen und wie sie dies neu zusammenfügen, kann man nun im Konzert erleben, am 22. Mai 2013 in der Blauen Fabrik ( Beginn 20 Uhr ).

http://www.guenter-heinz.de

http://www.myspace.com/andreasboettcher

Eintritt 8/5€.

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